10. Urprinzip – Steinbock/Saturn

Das 10. Urprinzip – Steinbock/Saturn

Das zehnte Urprinzip geht aus der Weite des neunten Prinzips heraus wieder in die Enge, Struktur und Disziplin.

Hier wird kein Reichtum mehr gebraucht, sondern wir kommen auch mit dem absoluten Minimum zurecht. Das Erdelement begegnet uns zum letzten Mal, in seiner harten und steinernen Form der Berge.

Hier reduziert sich alle Fülle wieder auf das Wesentliche. Ich stelle mir eine einsame Höhle in den Bergen vor, in der ich allein in Kargheit und Kälte fastend meditiere und jedes Suchen nach Nahrung sehr viel Mühe und Disziplin kostet, weil kaum etwas da ist. Hört sich übel an? Aber wie ist dein Gefühl, wenn du aus dieser Askese heraus plötzlich spürst, dass du mehr zum Glücklichsein nicht brauchst? Wenn sich zuerst eine Demut gegenüber dem Leben einstellt, daraus eine starke Dankbarkeit für die Existenz auf dieser Erde entsteht, die in wunderbarer Weisheit mündet und den Weg zur Erlösung und damit Einheit ebnet?

Auch der Tod gehört hierher – nicht wie im achten Prinzip, wo es um ‚Stirb und Werde‘ geht und dadurch Neues erwächst, sondern hier ist es endgültig. Aber damit auch absolut erlösend.

Hier findest du ein paar Beispiele für erlöste und unerlöste Themenbereiche des zehnten Urprinzips. Insgesamt gibt es hier aber kein „gut“ oder „schlecht“, kein „richtig“ oder „falsch“ – alles ist für etwas gut und Schattenthemen haben auch ihre Berechtigung.

LichtSchatten
Struktur
gesunde Disziplin
Sparsamkeit
Konzentration
Erkennen des Wesentlichen
gesunde Askese
Demut & Dankbarkeit
Ordnung

Sturheit
Starrsinn
Last des Lebens tragen
Überlastung
Arbeitsdruck
Ausgezehrtheit
Angst
Festhalten unter allen Umständen

Beiträge zum 10. Urprinzip

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